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Bahn-Azubis gegen Hass und Gewalt

(Berlin, Juni 2011)  Internationalität und Vielfalt gehören zum täglichen Geschäft der Deutschen Bahn (DB). Von den weltweit rund 290.000 Beschäftigten arbeiten fast 190.000 aus über 100 Nationen in Deutschland, um gemeinsam jeden Tag über sieben Millionen Kunden den besten Service zu bieten. Vielfalt ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für die DB. Die Prinzipien des respektvollen und friedlichen Umgangs miteinander sind fester Bestandteil des Unternehmensbildes der DB. Aus sozialer und gesellschaftlicher Verantwortung heraus startete die DB im September 2000 das Projekt „Bahn-Azubis gegen Hass und Gewalt“, um Toleranz, Offenheit und Zivilcourage der jungen DB-Mitarbeiter zu stärken.

Die Schirmherrschaft für das Projekt übernommen haben Steffi Jones, Weltmeisterin und Präsidentin des Organisationskomitee der FIFA Frauen Fußball WM 2011, Dr. Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn sowie Alexander Kirchner und Klaus-Dieter Hommel, Vorsitzender beziehungsweise stellvertretender Vorsitzender der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG).

Feste Bestandteile des Projekts sind ein Seminarmodul im Rahmen der Berufsausbildung sowie der jährliche Wettbewerb mit der Auszeichnung der besten Beiträge. Im Mittelpunkt des Projekts steht der jährliche Wettbewerb. Dieser richtet sich an alle Auszubildenden des ersten und zweiten Ausbildungsjahres. Beim Wettbewerb werden die sozialen Kompetenzen der Azubis gefördert. Gemeinsam mit Trainern und Ausbildern werden Ideen und Konzepte entwickelt, die ein soziales Miteinander fördern und Hass und Gewalt verhindern.

Die besten Beiträge werden auf einer Abschlussveranstaltung, zu der alle teilnehmenden Azubis eingeladen werden, ausgezeichnet und mit attraktiven Preisen prämiert. So leisten alle Teilnehmer am Wettbewerb einen persönlichen und wertvollen Beitrag für ein friedliches Miteinander und haben dabei noch die Chance, tolle Preise zu gewinnen.

Beeindruckende Beiträge wie beispielesweise Friedensskulpturen, Sportevents, Ausstellungen in Bahnhöfen und selbstgedrehte Filme dokumentieren, in welcher Vielfalt sich die Auszubildenden mit dem Thema „Gegen Hass und Gewalt“ auseinandersetzen. Mehr als 7.600 Auszubildende haben seit dem Start im Jahr 2000 an dem Wettbewerb bereits teilgenommen. Zu den bisher eingereichten über 850 Projekten kommen jedes Jahr neue spannende Arbeiten dazu. Allein am aktuellen Wettbewerb 2010/2011 haben sich über 440 junge Menschen beteiligt und bei der Jury mehr als 60 Projekte eingereicht.

Um Zivilcourage und Toleranz zu fördern, unterstützt die Deutsche Bahn ihre Auszubildenden auch bei der Umsetzung aufwändiger Ideen: So wurde in den vergangenen Jahren bereits dreimal jeweils eine Lok der Baureihe 101 mit einem von Auszubildenden entworfenen Design beklebt und im laufenden Betrieb eingesetzt.

Das erklärte Ziel des Projekts „Bahn-Azubis gegen Hass und Gewalt“ ist es, Zivilcourage und soziale Kompetenzen nachhaltig zu stärken, um so Toleranz und Demokratie in unserer Gesellschaft zu fördern. Das Engagement für eine soziale Gesellschaft ist fester Bestandteil des Leitbildes der Deutschen Bahn. Es gilt, diesen wichtigen Grundsatz allen Auszubildenden der DB zu vermitteln und ihr gesellschaftliches Engagement zu unterstützen. Die Deutsche Bahn hat sich 2008 mit ihrer Aktion „Bahn-Azubis gegen Hass und Gewalt“ am Wettbewerb „Vielfalt als Chance“ beteiligt und erhielt den Sonderpreis für vorbildliches gesellschaftliches Engagement in der Kategorie Großunternehmen.

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