Nauka języka niemieckiego

Freiwilligenarbeit im Ausland

EINDRÜCKE

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Ronja Gottschling

  • Alter: 21
  • Reiseziel: Ghana
  • Heimatort: Bergisch Gladbach

 

 Dein schönstes Erlebnis?

Was ich sehr vermisse sind die Abende mit meiner Gastfamilie bzw. besonders meinen Gastgeschwistern…

Mein Reisebericht:

Mein Aufenthalt in Ghana war eine der besten Erfahrungen in meinem Leben und die Entscheidung einfach nur goldrichtig. Ich war vier Monate in einem Dorf in der Nähe von Kumasi, wo ich im Bereich HIV/Aids-Prävention gearbeitet habe. Nach den ersten Orientierungstagen in Accra bin ich in meine Gastfamilie gekommen, die ich sofort sehr lieb gewonnen habe.

Die Arbeit war sehr vielseitig und hat mir sehr viel Spaß gemacht. Wir haben Vorträge in Schulen, Krankenhäusern und Gefängnissen gehalten oder sind in die umliegenden Dörfer gegangen und haben die Menschen über HIV/Aids aber auch zahlreiche andere Gesundheitsthemen informiert. Natürlich war die Arbeit nicht immer einfach. Wir waren nur eine sehr kleine NGO mit praktisch keinem Budget, um Aktivitäten zu organisieren. Und natürlich haben uns nicht immer alle interessiert zugehört oder Ernst genommen. Manchmal war es auch schwer, die Lehrer davon zu überzeugen, wie wichtig diese Informationen sind. Trotzdem hatte ich aber die aus meiner Sicht größten Erfolgserlebnisse in den Schule, wenn wir Wochen später nochmal wiedergekommen sind und die Schüler sich noch an alles, was wir gesagt haben, erinnern konnten.

An den Wochenenden bin ich auch hin und wieder mit anderen Freiwilligen gereist, was ich auch nicht so schnell vergessen werde. Ghana ist ein wunderschönes Land zum Reisen und es ist relativ einfach, sicher und billig.

Natürlich braucht so ein Aufenthalt etwas Vorbereitung, vor allem was Gesundheitsvorsorge angeht. Und auch die Lebensbedingungen sind nicht mit europäischen vergleichbar. Ich kam aber immer zurecht, man muss etwas flexibel sein un sich mit dem Gedanken anfreunden, dass man auch schon mal kein Strom und/oder Wasser hat.

Ich habe mich definitiv in dieses Land und seine Einwohner verliebt. Ich hatte am Ende so viele Freunde, dass es einfach furchtbar war nach Hause zu fahren. Die Ghaner sind sehr freundlich und gastfreundlich und vor allem in meiner großen Gastfamilie hatte ich so viel Spaß. Ich bin auch jetzt noch mit vielen Leuten, die ich in Ghana kennengelernt habe, in Kontakt und ich werde definitiv zurückkommen!

… es war einfach unglaublich toll!

Zuerst habe ich den ersten Term des Jahres als Klassenlehrerin einer 4. Klasse in einer staatlichen Schule alle Fächer, außer Twi, unterrichtet. Morgens bin ich um 7.00 Uhr aufgestanden und habe meiner Gastmutter beim Zubereiten des Frühstücks geholfen. Danach habe ich von 8.00 bis 14.30 Uhr unterrichtet. Ich hatte zwei Pausen: die erste dauerte 20 Minuten und die zweite war die Mittagspause und dauerte 45 Minuten.

Am Nachmittag habe ich meiner Gastmutter in ihrem Laden geholfen, mit meinen Gastgeschwistern gespielt, „fufu“ gestampft oder Wasser geholt. Danach war ich in einem Waisenhaus mit angeschlossener Privatschule tätig. Dort habe ich mich um die Kinder gekümmert (waschen, anziehen, pflegen, Hausaufgeben machen, beschäftigen, liebhaben,…).

Außerdem habe ich in der Privatschule die höheren Schulklassen in Mathe, Englisch, Französisch und Chemie unterrichtet. Morgens wurden die Kinder geduscht, eingecremt und angezogen. Danach gab’s Frühstück und ab 8.00 Uhr ging die Schule los. Dort war man dann bis 14.30 Uhr, wieder mit zwei Pausen. Nach der Schule konnte ich mit den Kindern spielen, Unterricht vorbereiten, Essen kochen, Wasser holen,… Um ca. 19.00 Uhr gab’s in beiden Projekten leckeres Abendessen.

Der Aufenthalt war das tollste, spannendste, abwechslungsreichste, was ich je erlebt habe! Ich würde auf alle Fälle so etwas wieder machen, denn es war einfach unglaublich toll! Obwohl ich mich am Anfang an z.B. das Essen gewöhnen musste und auch viele Dinge ganz anders als in Europa waren, bin ich immer sehr gut klar gekommen und auch nie krank gewesen.

Wortschatz

das Erlebnis, -se – przeżycie

das Geschwister – rodzeństwo

der Reisebericht – sprawozdanie z podróży

der Aufenthalt -pobyt

goldrichtig – właściwy

die Prävention – zapobieganie

der Orientierungstag,-e – dzień adaptacyjny

lieb gewinnen – polubić kogoś

informieren über – informować o czymś

ernst nehmen – brać coś na poważnie

sich erinnern an etwas – przypominać sobie coś

vielseitig – wielostronny

viel Spaß machen – sprawiać dużo radości

das Krankenhaus, die Krankenhäuser – szpital

das Gefängnis,-se – więzienie

überzeugen von – przekonywać o

die Gesundheitsvorsorge – profilaktyka zdrowotna

angehen – dotyczyć

sich mit dem Gedanken anfreunden – zaprzyjaźnić się z myślą

furchtbar – okropnie

das Waisenhaus – dom dziecka

leckeres Abendessen – smaczna kolacja

sich an das Essen gewöhnen – przyzwyczajać się do jedzenia

 

 

Aufgaben zum Text Freiwilligenarbeit im Ausland

  1. Neue Lexik

 

goldrichtig, Gesundheitsvorsorge, etwas ernst nehmen, die Freiwilligen, flexibel, gastfreundlich, Gesundheitsvorsorge

 

a)      Sie haben darauf ……….………….. reagiert.

b)      Die Lösung, die er vorgeschlagen hat, war …………………….

c)      Die Ungarn sind generell …………………

d)     Vor allem ……………………………….. sollte vom Staat finanziert werden.

e)      …………………….. leisten in vielen armen Ländern Afrikas eine tolle Arbeit.

f)       Das Parlament musste die Wünsche der Wähler .……………… und neue Regelungen diskutieren

 

2. Richtig oder falsch?

 

a)      Während des Aufenthalts in Ghana hat Ronja die Unterkunft im Hotel gefunden.

b)      Reisen in Ghana verlangt viel Mühe und ist kostspielig.

c)      Ronja hat im Naturschutz gearbeitet.

d)     Der Abschied von Ghana fiel Ronja schwer.

e)      Die Ghanesen sind als Volk eher verschlossen und distanziert.

f)       Sie hatte oft Gesundheitsprobleme.

 

3. Was hat Ronja mit den Kindern gemacht?

…………………………………………………………………………………………

……………………………………………………………………………………….

………………………………………………………………………………………..

…………………………………………………………………………………………

 

 

4. Verbinden Sie die Wörter so, dass ein sinnvoller Ausdruck entsteht

 

in die Gastfamilie organisieren
jemanden halten
Vortrag um die Kinder
Über HIV/AIDS kommen
sich gewöhnen informieren
Aktivitäten lieb gewinnen
sich kümmern an das Essen

 

5. Vervollständigen Sie die Sätze mit den richtigen Präpositionen!

 

a)      Am Nachmittag habe ich meiner Gastmutter …….. ihrem Laden geholfen, ……… meinen Gastgeschwistern gespielt,

b)      Danach gab’s Frühstück und …….. 8.00 Uhr ging die Schule los.

c)      Danach habe ich …….. 8.00  ………14.30 Uhr unterrichtet.

d)     ……. ca. 19.00 Uhr gab’s in beiden Projekten leckeres Abendessen.

e)      Manchmal war es auch schwer, die Lehrer ……… zu überzeugen, wie wichtig diese Informationen sind.

f)       Ich habe mich definitiv …… dieses Land und seine Einwohner verliebt.

g)      Ich kam aber immer zurecht, man muss etwas flexibel sein und sich ……. dem Gedanken anfreunden.

 

6. Wie lautet das Verb? Bilden Sie Verben am Beispiel der angegebenen Substantive und umgekehrt.

 

a)      Aufenthalt ……………………………………

b)      Freude …………………………………………….

c)      ……………………………….unterrichten

d)     ………………………………helfen

e)      ………………………………….spielen

f)       Erlebnis ………………………………..

 

7. Vervollständigen Sie die Sätze so, dass die Informationen mit dem Text übereinstimmen.

 

a)      Obwohl ich mich am Anfang an das Essen beispielsweise gewöhnen musste und auch viele …………………………. ganz anders als in Europa waren.

b)      Außerdem habe ich in der Privatschule die höheren Schulklassen in ……………, Englisch, …………….und Chemie unterrichtet.

c)      Wir waren nur eine sehr kleine …………… mit praktisch keinem Budget, um Aktivitäten zu organisieren.

d)     An den Wochenenden bin ich auch hin und wieder mit anderen …………….. gereist, was ich auch nicht so schnell vergessen werde.

e)      Und auch ………………………. sind nicht mit europäischen vergleichbar.

 

8. Diskussionsfragen.

 

a)      Würden Sie auch gerne als Freiwillige ins Ausland fahren?

b)      Mit welchen Problemen muss man rechnen, wenn man sich als Freiwillige in einem exotischen Land aufhält?

c)      Welche Bereiche, in denen man sich als Freiwillige einbringen kann, sind aus Ihrer Sicht am interessantesten?

 

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